Konzerte im Mai
Yann Tiersen - 01. Mai, Kaserne Basel
Am 1. Mai gastiert der mittlerweile weltberühmte Yann Tiersen in der Kaserne Basel. Mit seinen fabelhaften Musikstücken setzte er neue Massstäbe für Filmmusik. Wie er einen Abend lang auch mit Rock und Electronica einen Saal zu unterhalten vermag, darf gespannt erwartet werden.
Zoot Woman - 13. Mai, Hive Zürich
Zoot Woman beweisen, dass auch die letzten Buchstaben des Indie-Alphabetes noch gehörig etwas zu bieten haben. Mit einem spannenden Mix aus Elektronik und Indie legten sie ein gutes Album, ein ein Konzertbesuch am 13.05 im Hive wird sich auf jeden Fall lohnen.
Kashmir - 15. Mai, kiff Aarau
Aus Dänemark erreichten uns Anfang Jahr die wunderbaren Hymnen von Kashmir. Gelegenheit, Songs wie "Mouthful of Wasps" live zu hören gibt es am 15.05 im kiff.
TIPP: Midnight Juggernauts - 16. Mai, Rohstofflager Zürich
Gleich einen Abend danach beehren Midnight Juggernauts das Rohstofflager in Zürich. Mit düsteren Melodien und experimentierfreudiger Elektronik ist diese Band eine der heißesten Geheimtipps.
Foals - 26. Mai, Abart Zürich
Die Indie-Überflieger Fouls aus Oxford beehren das Abart gegen Ende Mai. Foals, die mit ihrem Debutalbum Antidotes für Furore sorgte, sind jetzt mit einem neuen Album am Start. Beide Platten erweisen sich als vielfältig, durchdacht und interessant. Dementsprechend werden Foals auch live ihre Wirkung entfalten.
Festival: Bad Bonn Chilbi, Düdingen
Ende Mai bietet die Chilbi im Bad Bonn die volle Ladung Indie. Große Namen wie Hot Chip, aber auch kleinere Hoffnungsträger wie We Loyal oder Neon Indian machen aus diesem Festival das wohl geschmackvollste Musikereignis des Jahres.
The Teenagers - 29. Mai, Exil Zürich
Den Mai stillvol abrunden dürfen The Teenagers. Mit ihren fröhlichen Texten über Liebe und Sex von Heranwachsenden und eingängigen Melodien kann sich wohl niemand dem Charme dieser Band entziehen. Das Konzert im schmucken Exil sei jedem empfohlen.
Shout Out Louds (Alte Börse, 28.03.2010)
Vergangenen Sonntag gastierten die Stockholmer Shout Out Louds in der Alten Börse. Schon nach wenigen Klängen gehörte die volle Begeisterung des Publikums der Band, die nach dem achtzigminütigen Konzert wohl jeden im Saal vollends überzeugt hatte.
Schon beim ersten Song erfüllen Shout Out Louds den rot beleuchteten Saal mit einer traurigen und intimen Stimmung, die schönen, langsamen Lieder entfalten sofort ihre Wirkung. Nichtsdestotrotz kann zu den schnelleren Rhythmen der Lieder getanzt werden, eine eigenwillige Mischung aus Melancholie und Enthusiasmus legt sich über den Saal. So zaubern Shout Out Louds ein erstes Mal bei Fall Hard einem jeden Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht.
Erstmals in ihren Bann ziehen den Saal mit Tonight I Have To Leave It. Generell erweisen sich die Lieder des vorherigen Albums, Our Ill Wills, als mitreissender als die Neuen. Dies liegt wohl daran, dass dort die stimmlichen Fähigkeiten, ja das musikalische Können der Band allgemein, besser zum Tragen kommt.
So halten die sympathischen Stockholmer einen Abend lang das musikalische Niveau hoch, reihen Hymnen und Rhythmen aneinander und gehen auch immer wieder aktiv auf das Publikum ein. Shout Out Louds faszinieren, nicht nur durch die unantastbare Wirkung ihrer Musik, auch durch ihre Bühnenpräsenz und ihre Passion, die sie beim Vortragen ihrer Musik an den Tag legen.
Verabschiedet wird der begeisterte Saal mit Hard Rain, einem siebenminütigen Meisterwerk. Wieder beweisen Shout Out Louds ihre Einzigartigkeit - kein Wunder, dass der Applaus nach dieser Darbietung nicht enden will. Die Band dankt es dem Publikum damit, dass sie gleich noch zwei phänomenale Songs von Our Ill Wills dranhängen. You Are Dreaming und Impossible perfektionieren den Abend, steigern die Qualität des ohnehin makellosen Konzertes noch einmal. So besteht dann das Publikum und auch die Band, die sichtlich Freude am Zürcher Publikum hat, auf einen abrundenden Abschluss mit Walls. Ein wunderbares Konzert.
Erstmals in ihren Bann ziehen den Saal mit Tonight I Have To Leave It. Generell erweisen sich die Lieder des vorherigen Albums, Our Ill Wills, als mitreissender als die Neuen. Dies liegt wohl daran, dass dort die stimmlichen Fähigkeiten, ja das musikalische Können der Band allgemein, besser zum Tragen kommt.
So halten die sympathischen Stockholmer einen Abend lang das musikalische Niveau hoch, reihen Hymnen und Rhythmen aneinander und gehen auch immer wieder aktiv auf das Publikum ein. Shout Out Louds faszinieren, nicht nur durch die unantastbare Wirkung ihrer Musik, auch durch ihre Bühnenpräsenz und ihre Passion, die sie beim Vortragen ihrer Musik an den Tag legen.
Verabschiedet wird der begeisterte Saal mit Hard Rain, einem siebenminütigen Meisterwerk. Wieder beweisen Shout Out Louds ihre Einzigartigkeit - kein Wunder, dass der Applaus nach dieser Darbietung nicht enden will. Die Band dankt es dem Publikum damit, dass sie gleich noch zwei phänomenale Songs von Our Ill Wills dranhängen. You Are Dreaming und Impossible perfektionieren den Abend, steigern die Qualität des ohnehin makellosen Konzertes noch einmal. So besteht dann das Publikum und auch die Band, die sichtlich Freude am Zürcher Publikum hat, auf einen abrundenden Abschluss mit Walls. Ein wunderbares Konzert.
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